(027) 2 mal JA, 3 mal NEIN – mutige unternehmerische Entscheidungen im Praxiswachstum (mit Dr. Jochen Rosbach)

Shownotes

Warum es Sinn ergeben kann, sechsstellig Geld zu verbrennen, um auf die Sonnenseite zu kommen? Diese und andere spannende Erfahrungen teilt Dr. Jochen Rosbach mit uns in dieser Folge. Mit der Gründung von "Zahnorama" im Gewerbegebiet von Markgröningen war Jochen in Sachen Mehrbehandlerpraxis einer der First-Mover. Offen spricht er dabei mit Maike Klapdor über seinen Wachstumsweg und seine zentralen unternehmerischen Entscheidungen.

Jochen erzählt, warum ein eigenes Praxisgebäude für ihn alternativlos war, wie er dafür finanziell auf "die letzte Rille" ging und wie es sich anfühlt, mit vollem Risiko und aus vollem Herzen zu gestalten. Er gibt Einblicke in seine vielfältigen konzeptionellen Abwägungen, in inneres und äußeres Wachstum – und darein, warum ein unternehmerisches NEIN vielleicht einige Jahre vorher noch ein JA gewesen wäre.

Viel Freude mit diesem erfrischenden Talk durch das breite Spektrum zahnärztlich-unternehmerischen Wirkens.


Shownotes:

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Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen bei Dental Spirits, dem Podcast für alle, die sich für gesundes Praxiswachstum interessieren.

00:00:13: Dieser Podcast bietet dir Inspiration und ganz konkrete Tipps für die komplexen Herausforderungen der wachsenden Zahnarztpraxis.

00:00:22: Mein Name ist Maike Klapdor und heute darf ich Dr.

00:00:24: Jochen Rosbach bei mir begrüßen.

00:00:26: Lieber Jochen, hallo.

00:00:28: Hallo Maike, danke für die Einladung.

00:00:30: Ja,

00:00:30: ich freue mich total, dass du gekommen bist.

00:00:33: Ist ja schon auch ein wilder Ritt gewesen.

00:00:35: Jochen führt eine Praxis auf 1.200 Quadratmetern und mit fünfzig Personen.

00:00:42: Zahnorama ist der Name der Praxis.

00:00:45: In der Nähe von Ludwigsburg, die schöne Barockstadt Ludwigsburg und ja, er fährt tatsächlich auch morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit immer.

00:00:53: Jeden Morgen.

00:00:54: Boah, du bist echt total sportlich.

00:00:57: Der Ausgleich, der nötig ist, ja.

00:01:00: Ja, nicht nur körperlich, sportlich, auch unternehmerisch, sportlich.

00:01:03: Wir reden darüber: zwei mal Ja, drei mal Nein.

00:01:07: Und, das sind die großen unternehmerischen Entscheidungen.

00:01:11: Und was es damit auf sich hat, das werden wir jetzt aufschlüsseln.

00:01:15: Jetzt mal zunächst, Jochen, würdest du überhaupt sagen, du bist Unternehmer?

00:01:19: Siehst du dich selber so?

00:01:21: Ja, unbedingt.

00:01:22: Also ich bin von meinem Elternhaus schon unternehmerisch so ein bisschen geprägt und ich war es am Anfang meiner zahnärztlichen Laufbahn nicht und bin in die Rolle so ein bisschen reingewachsen und ich finde den Begriff schön.

00:01:36: Okay, so dieses "Ich bin zahnärztlicher Unternehmer",

00:01:39: da beobachten wir schon, dass manche so ein bisschen mehr Berührungsängste oder noch so ein bisschen Distanz haben zu diesem Begriff.

00:01:46: Was sagst du?

00:01:46: Seit wann empfindest du dich als zahnärztlicher Unternehmer?

00:01:51: Schwer, da jetzt einen Punkt genau festzumachen.

00:01:53: Ich denke, wir haben eigentlich während des Studiums zu wenig über Betriebswirtschaft, Personalführung und so weiter gelernt.

00:02:00: Ich habe es teilweise auf die harte Tour lernen dürfen und seit ich mich bewusst mich mit dem Thema befasst habe, wie ich die Zahnarztpraxis strukturieren kann und was ich tun kann, seitdem sehe ich mich als Unternehmer.

00:02:13: Ja, das macht die schöne Überleitung zu dem spannenden Zeitpunkt, als wir beide uns kennenlernten.

00:02:17: Das war im Jahr 2015.

00:02:19: Und ja, wenn wir so "zwei mal Ja, dreimal Nein"...

00:02:23: Also, als wir uns kennenlernten, war gerade eine große Entscheidung getroffen worden, die viele von euch, die uns jetzt zuhören, auch sicherlich abwägen.

00:02:32: Was ist das so mit der Praxisimmobilie?

00:02:35: Was ist da der große Wachstumsschritt?

00:02:39: Und ja, da gibt es im Gewerbegebiet von Markgröningen

00:02:42: diese 1.200 Quadratmeter-Praxis und die war auf jeden Fall ein großes "Ja" und da interessiert uns alle:

00:02:50: Was war vorher?

00:02:51: Was war da

00:02:52: los, dass diese Praxis dann so entschieden wurde?

00:02:57: Ja, gute Frage.

00:02:59: Da war einiges los.

00:03:00: Ich habe am ersten Januar 2006 in Markgröningen eine ehemalige Gemeinschaftspraxis übernommen.

00:03:06: Die Raumsituation war, nennen wir es mal komplex, das waren drei verschiedene Wohnungen von drei verschiedenen Vermietern, die zusammengelegt wurden.

00:03:15: Ach, das war deine Praxis.

00:03:17: Das war meine erste Praxis, da in Markgröningen.

00:03:19: Genau, ja.

00:03:20: Das war alles ein bisschen zusammengestöpselt.

00:03:22: Es war schwierig, schlauchartige Raumstrukturen.

00:03:25: Und ich habe mich da nicht wirklich wohlgefühlt.

00:03:28: Für mich war von Anfang an klar, das ist mein Sprungbrett für was anderes.

00:03:32: Wie viel Zimmer hattest du da in dieser Praxis?

00:03:34: Da gab es vier Behandlungsräume.

00:03:36: Eure Teamgröße, wie war diese?

00:03:38: Angefangen habe ich mit sieben Mitarbeiterinnen.

00:03:41: Und als wir dann den nächsten Wachstumsschritt gemacht haben, waren wir zu zwölft.

00:03:46: Okay.

00:03:47: Und wie lange warst du dann so da?

00:03:49: Wie lange hast du dich da so eingeruckelt?

00:03:50: In Markgröningen am ersten Standort?

00:03:54: Wir sind umgezogen in das neue Gebäude im Frühjahr 

00:03:58: 2012

00:03:59: Okay.

00:03:59: Und dem ging so eine gewisse Planungsphase ja auch voraus?

00:04:02: Oh ja.

00:04:03: Also von 2006 habe ich gerade richtig verstanden. Bis 2012? Richtig?

00:04:06: Ja, genau. 

00:04:08: Und ja, lass uns doch mal so teilhaben. Also so 2006... Und dann hast du diese interessante Praxis mit diesen zusammengeschnittenen Wohnungen und mit den vier Zimmern. Und war das von vornherein als Übergangspraxis geplant?

00:04:21: Ja, ich habe es so gesehen. Also ich habe mir diesen Standort sehr bewusst ausgesucht, weil die Verhältniszahlen von Zahnärzten zu Einwohnern mir da auch sehr günstig erschienen. 

00:04:32: Und der Kaufpreis für die Praxis war realistisch.

00:04:35: Von daher habe ich es als Invest gesehen.

00:04:38: Und als ich dann dort vor Ort war, habe ich auch relativ schnell angefangen und habe mich nach Möglichkeiten umgeguckt, wo denn eventuell auch was anderes möglich wäre, was ich mir wirklich vorstelle unter einer modernen Zahnarztpraxis.

00:04:52: Okay, und jetzt so... ist das so eine innere Unruhe, so ein Motivator?

00:04:58: Was ist das so im Jochen Rosbach, was diesen Schritt wollte?

00:05:02: Kannst du das irgendwie beschreiben?

00:05:04: Ja, ich versuch's mal.

00:05:05: So eine gewisse Ruhelosigkeit, auch so ein Anspruch dieser starke Wunsch, auch was zu verwirklichen, was in meinem Kopf drin war.

00:05:13: Das hat sich so im Laufe meiner Tätigkeit einfach entwickelt.

00:05:16: Ich habe viel Fortbildung gemacht, ich habe viele Dinge gesehen, ich habe auch viele Praxen gesehen.

00:05:21: Und ich wollte für mich einfach was schaffen, von dem ich glaube, dass es auch für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und vor allem auch für die Patienten einen echten Mehrwert bieten kann.

00:05:33: Jetzt darf man sich ja mal vorstellen, guck mal 2006. Seit 2007 ist es ja erst möglich, mit angestellten Zahnärzten tatsächlich Mehrbehandlerkonstrukte aufzubauen. Vorher musste man ja Partner aufnehmen, da ging das ja gar nicht. Und da warst du ja auf jeden Fall einer der First Mover. So, mit diesen Gedanken...

00:05:56: Also dieses große Gebilde, das war schon so, so ein innerer Antrieb, den du in dir gespürt hast, ja?

00:05:58: Ja, total.

00:05:59: Und wo du es jetzt ansprichst mit den angestellten Zahnärzten, das war wirklich kompliziert.

00:06:02: Da gab es alle möglichen Verrenkungen, um die Anzahl der Zahnärzte dann nochmal zu steigern, Teilzeitstellen und was war alles nicht angedacht.

00:06:11: Und irgendwann kam dann aber die Möglichkeit, eben Fachgruppengleiche MVZs zu gründen.

00:06:18: Mit dem Moment war dann auch zum Glück diese ganze Problematik erledigt und durch und ich hatte auch die Möglichkeit als Einzelunternehmer sozusagen am Steuer zu bleiben.

00:06:28: Ja,

00:06:29: das war schon auch dein großer Wunsch?

00:06:30: Das entspricht dir auch?

00:06:32: Wir kennen uns jetzt auch lange.

00:06:33: Ich würde auch so sagen, das entspricht dir.

00:06:36: Also da jetzt die Entscheidung selber treffen zu können im Letzten ist schon wichtig für dich, oder?

00:06:41: Ja,

00:06:41: das ist ein sehr großer Wert für mich.

00:06:43: Ja, damit geht natürlich auch das Risiko einher, dass ich bereit war zu tragen oder bereit bin zu tragen.

00:06:49: Ich kann aber gleichzeitig meine Ideen und meine Visionen auch zielgerichtet umsetzen ohne Rücksicht nehmen zu müssen.

00:06:56: Ja.

00:06:57: Gut, jetzt gehen wir nochmal wieder auf die Zeitlinie zurück.

00:06:59: Also du hattest dann diese Praxis, diese 3-Wohnungen-Praxis und dann hast du ausgespäht...

00:07:05: So, was ist der nächste Schritt?

00:07:07: Und ja, da hatte ich immer gedacht, die Entscheidung für 1.200 Quadratmeter wäre die Entscheidung gewesen, aber dann habe ich erfahren, dem ging ja noch was voraus.

00:07:17: Ja, es war ein gewisser Weg dahin.

00:07:19: Wir hatten tatsächlich, oder ich hatte tatsächlich für ein anderes Gebäude schon eine Baugenehmigung.

00:07:25: Das heißt, da war die ganze Entwurfsplanung, die ganze Genehmigung, alles schon durch.

00:07:29: Ich darf mal eben unterbrechen, also, dass du selber jetzt Eigentümer werden willst von der größeren, also es war für dich... Mieten war keine Option?

00:07:38: Mieten war aus... Gründen keine Option.

00:07:41: Es gab schlicht und ergreifend am Markt in Markgröningen kein Objekt und auch nicht im näheren Umkreis, das auch nur irgendwie von der Größe oder von der Struktur her gepasst hätte.

00:07:51: Okay, weil es ist ja schon so, werden wir gleich nochmal darüber reden.

00:07:54: Also das Finanzinvestment ist natürlich schon dann auch gewaltig.

00:07:57: Und gut, also für dich war die Entscheidung klar, ich kaufe, ich baue selber, das ist ja nochmal Wieder eine Entscheidung.

00:08:05: Okay, du nickst.

00:08:06: Also das war eigentlich relativ schnell klar, du erstellst deine Praxisimmobilie nach deinen Vorstellungen selbst.

00:08:13: Ja, für mich war klar, das, was ich suche, finde ich so fertig nicht.

00:08:18: Ich muss das selbst initiativ ergreifen.

00:08:20: Okay, so.

00:08:21: Und dann hast du dich umgeguckt.

00:08:24: Ja, habe ich.

00:08:26: Und dann gab es ein erstes Nein.

00:08:29: Richtig.

00:08:30: Ja, magst du dann noch mal so zwei, drei Sätze kurz zu sagen?

00:08:32: Das ist ja auch schon eine interessante Geschichte.

00:08:35: Ja, sehr gerne.

00:08:36: Ich erzähle es in Kurzschritten.

00:08:38: Wie ich eben schon erwähnt habe, ich hatte ein genehmigtes Baugesuch für eine Praxis, die damals acht Behandlungsräume umfasst hätte mit dem kleinen Labor.

00:08:47: Und da war auch eine Wohnung für mich mit eingeplant.

00:08:49: Ich war zu dem Zeitpunkt auch alleine.

00:08:51: Das ist vielleicht auch ein wichtiger Punkt, der mir die Entscheidung so ein bisschen erleichtert hat.

00:08:55: Und wie gesagt, es gab dann schon eine komplette Baugenehmigung.

00:08:59: Ich hatte mein Team informiert, habe die mitgenommen, habe die schon eingestimmt darauf, dass wir dort unsere neue Praxis errichten werden.

00:09:06: Und eines Freitagsvormittags kam dann eine Mitarbeiterin zu mir und hat gesagt, "Herr Dr.

00:09:11: Rosbach, an der Stelle, da sehe ich Sie nicht, das ist zu duster, das geht einfach nicht, was Sie da vorhaben.

00:09:17: Sie müssen ans Licht, an die Sonne."

00:09:20: Und dann sind wir an einen anderen Bauplatz in einem anderen Industriegebiet gefahren.

00:09:26: Und da schien auch wirklich die Sonne.

00:09:28: Dann habe ich gesagt, "Okay, Sie haben recht."

00:09:30: Und wir haben das Baugesuch eingestampft.

00:09:33: Also das andere war jetzt wirklich, war dunkel, ja?

00:09:36: Also es war wirklich dunkel?

00:09:36: Das war jetzt keine Metapher für irgendwas?

00:09:38: Es

00:09:38: lag in einem Tal.

00:09:40: In einem Tal.

00:09:41: Und es war wirklich schattig, was das angeht.

00:09:44: Also da kam die Sonne nicht so den ganzen Tag hin.

00:09:47: Okay.

00:09:47: Und jetzt mal dieses, dass die Mitarbeiterin das so sagt.

00:09:51: Du hattest ja wahrscheinlich lange Planung und wahrscheinlich auch schon Geld investiert in die Konzeption.

00:09:56: Wir haben bis zu dem Zeitpunkt hatte ich schon sechsstellig investiert.

00:09:59: Krass!

00:10:00: Und dann kommt die Mitarbeiterin und sagt, "Herr Dr.

00:10:02: Rosbach, da sehe ich sie nicht, das ist zu dunkel." Ich verkürze das jetzt.

00:10:06: Ja.

00:10:06: Und dann war da die grüne Wiese, da war nichts außen rum, das war ein ganz neu erschlossenes Gewerbegebiet.

00:10:12: In der Sonne.

00:10:12: In der Sonne.

00:10:13: Und dann habe ich am Wochenende noch den Inhaber des Grundstücks ausgemacht und bin mit dem in Kontakt getreten.

00:10:21: Also du hattest das andere Grundstück auch noch nicht gekauft?

00:10:23: Der Kaufvertrag war zum Glück noch nicht unterschrieben, das hätte ich von der Stadt gekauft.

00:10:28: Und es war wirklich so in letzter Minute, dass die Mitarbeiterin mich da angesprochen hat, ja.

00:10:32: Also ich bin grad schon, da brauchen wir noch mal so zwei Sätze drauf, weil du bist ja schon so, wie ich dich kenne auch, Zahlen, Daten, Fakten getrieben.

00:10:41: Und dann kommt jemand und sagt, "Herr Dr.

00:10:42: Rosbach, ich sehe Sie nicht im Schatten.

00:10:45: Sie müssen in die Sonne.", und du hast sechsstellig investiert und schmeißt die Entscheidung um.

00:10:50: War das was Emotionales in dem Moment?

00:10:53: Ja, voll.

00:10:54: Also ich fand es sehr mutig von der Mitarbeiterin mich darauf anzusprechen.

00:10:58: Das war natürlich... gehst zu deinem Chef und sagst "Hör mal zu, das was du da vorhast, ist eigentlich Quatsch in meinen Augen."

00:11:05: Und als ich dann auf dieser Wiese stand, die es damals war, die war direkt an einem neugebauten Kreisel und es war einfach sehr präsent, sehr verkehrsgünstig, gegenüber ein Neubaugebiet und ich habe da in dem Moment wirklich gesehen, dass das eine viel tollere, viel schönere Möglichkeit

00:11:23: auch für mich ist, mein Arbeitsleben zu verbringen mit einer schöneren Aussicht auf den Hohen Astberg zum Beispiel.

00:11:29: Und das hat mich schon dann wirklich sehr angezündet.

00:11:34: Du bist Visionär, oder?

00:11:36: Vielleicht.

00:11:37: Ja, ich habe mich da gesehen und die Aussicht und also... vor deinem inneren Auge stand diese Praxis schon dort in der Sonne mit dem Blick, oder?

00:11:46: Genau so war es.

00:11:47: Ja,

00:11:47: also das ist so visionär getrieben.

00:11:51: Positiv jetzt formuliert.

00:11:52: Ja, total interessant.

00:11:54: Gut, was sich dann dazu veranlasste, dieses Vorinvest tatsächlich abzuschreiben.

00:12:00: Nichts anderes war das ja.

00:12:01: Ganz viel Geld verbrannt.

00:12:03: Gut, manchmal lassen sich Entwicklungen auch nicht abkürzen.

00:12:05: Also da ist der eine Schritt nötig, um den nächsten dann machen zu können.

00:12:09: Wahrscheinlich war es auch so was.

00:12:11: Ja, das ist so.

00:12:11: Und ich bin im Nachhinein sehr, sehr froh.

00:12:14: Heute weiß ich, dass es dieser sogenannte Versunkene-Kosten-Fehler ist.

00:12:19: Eine Falle, in die ich glücklicherweise im Nachhinein nicht getappt bin.

00:12:23: Ich habe das viele Geld abgeschrieben.

00:12:26: Das Baugesuch habe ich noch zu Hause liegen als Erinnerung.

00:12:29: Und ja, ich habe die Entscheidung wirklich nie bereut glücklicherweise.

00:12:33: Wunderbar.

00:12:33: Das erste Nein haben wir damit abgearbeitet.

00:12:35: Beim ersten Ja sind wir gerade auch schon.

00:12:38: Und dann gab es die große Praxis im Gewerbegebiet.

00:12:42: Also da mag ja auch sofort der Gedanke auftauchen:

00:12:45: Gehen die Patienten ins Gewerbegebiet?

00:12:47: Kommen die da hin?

00:12:48: Da warst du zu jedem Zeitpunkt sicher?

00:12:51: War auch so eine Unsicherheit,

00:12:53: die ich hatte, wirklich.

00:12:55: Der Vorteil im Gewerbegebiet war für mich, wir konnten Parkplätze schaffen, sowohl für die Mitarbeiterinnen, als auch für die Patienten.

00:13:01: Das heißt, der Weg zur Praxis verkurzt, da kriegst du kein Ticket.

00:13:05: Und das habe ich dann schon auch unter dem Servicegedanken als sehr positiv angesehen.

00:13:11: Die Lage der Praxis insgesamt ist sehr verkehrsgünstig und vor dem Hintergrund.

00:13:16: war ich dann schon sehr optimistisch, dass das angenommen werden würde.

00:13:20: Würdest du deinen Kollegen, Kolleginnen, die uns zuhören, durchaus auch empfehlen,

00:13:24: Leute, Gewerbegebiet, kann man machen?

00:13:27: Gewerbegebiet kann man unbedingt machen.

00:13:29: Es gibt so ein paar Dinge, auf die man schon achten sollte, dass es jetzt nicht irgendwie so ein Schwerindustrie-Gewerbegebiet ist, mit Riesenlärm und vor allem auch mit Geruchsbelastung.

00:13:38: Das hatten wir nicht.

00:13:39: Also unsere Nachbarn sind mittlerweile ein EDEKA-Markt, der für uns auch gut als Multiplikator möglicherweise dient, weil wir da auch sehr sichtbar sind und auf der anderen Seite ein Dachdeckerbetrieb.

00:13:50: Also da ist alles sehr safe, aber wenn man jetzt irgendwelche chemische Industrie hätte, dann wäre es wahrscheinlich schwierig.

00:13:56: Okay, also gute Erreichbarkeit, auch Parkplätze, vielee drumherum.

00:14:00: Du hast auch viele Parkplätze für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, richtig?

00:14:04: Ja, genau.

00:14:05: Natürlich

00:14:05: auch dann ein Vorteil, um den Menschen.

00:14:08: die Arbeitgeberattraktivität, die sich natürlich nicht am Parkplatz entscheidet... aber ist schon ein Aspekt sicherlich.

00:14:14: Prima, so, jetzt.

00:14:15: Da haben wir schon vier mal 1.200 Quadratmeter gesagt.

00:14:18: Magst du das Gebäude mal so beschreiben, wie viele Zimmer, ja, wie is es aufgeteilt, wie mag man sich das so vorstellen?

00:14:23: Also wir haben 13 Behandlungsräume insgesamt.

00:14:26: Das Gebäude hat zwei Etagen, es ist in so einem halbrunden Design erstellt.

00:14:33: Wir haben damals uns an dem Baufenster des Grundstücks soweit orientiert.

00:14:39: Ich habe die... Behandlungsräume im Prinzip so strukturiert und die Funktionsräume, wie ich es mir vorgestellt habe.

00:14:45: Und dann haben wir eine Hülle außenrum geplant, die dafür passt.

00:14:49: Die Behandlungsebene liegt ebenerdig.

00:14:52: Und im Untergeschoss haben wir im Prinzip dann alle Funktionsräume, die ganze Technik.

00:14:56: Wir haben da das zahntechnische Labor.

00:14:58: Wir haben alle Aufenthalts- und Sozialräume dort, Umkleiden etc.

00:15:02: Und das ist eine Aufteilung, die sich ganz gut bewährt hat.

00:15:06: Und die Aufteilung der Räume, die Laufflächen, ist es so deinen eigenen Vorstellungen entsprungen?

00:15:12: Hast du dich beraten lassen von Planern?

00:15:15: Wie war so dieser Prozess?

00:15:17: Also ich habe es gemeinsam mit Fachplanern entworfen.

00:15:20: Ich habe meine Vorstellung da sehr klar eingebracht und wir haben das auch super clean umgesetzt, haben aber auch schon zweimal im Bestand umgebaut.

00:15:29: Ah ja, gut, also kannst du uns noch mal skizzieren, welche Zahnheilkunde du jetzt für Zahnorama Markgröningen im Kopf hattest, was du vorgesehen hast, wie du es realisiert hast auch?

00:15:40: Also was ich von Anfang an gemacht habe, ist, dass ich einen Teil der Praxis speziell für die Kinderzahnheilkunde reserviert hatte...

00:15:47: Ach, das war von vornherein vorgesehen so?

00:15:49: Das war von Anfang an so.

00:15:51: Das war sogar so, dass am Anfang die Menschen dachten, das sei eine reine Kinderzahnarztpraxis.

00:15:56: Weil wir auch auf den Autos entsprechend die Werbung, vor allem für den Juniorclub, sehr präsent hatten.

00:16:01: Sag mal mal eben, Exkurs, warum war von vornherein Kinderzahnheilkunde mit auf deinem Plan?

00:16:07: Du selber machst ja gar keine Kinderzahnheilkunde, ne?

00:16:09: Ich selber mache es nicht.

00:16:10: Also zum einen wollte ich haben, dass das auf einem sehr guten Niveau passiert, dass ich es nicht machen muss.

00:16:16: Weil es nicht meine Präferenz ist und auch nicht meine Spezialität.

00:16:21: Und weil ich mir einfach dachte, das ist so eine Spezialisierung, die vielen Menschen nutzt und die aber auch die Eltern mit in die Praxis bringt, die dann unter Umständen eben auch bei uns bleiben und Patienten werden.

00:16:35: Also so eine Mischung aus

00:16:37: ja gute Kinderzahnheilkunde, was ja dann damals auch noch überhaupt nicht so etabliert war wie heute.

00:16:42: Echte kinderzahnheilkundliche Praxen gab es ja damals

00:16:45: kaum, inzwischen ein bisschen mehr.

00:16:48: Und dann gleichzeitig aber auch so Marketingaspekt, oder?

00:16:51: Dann sich auch bekannt zu machen und auch die vielen Patienten, die man natürlich mehr braucht, auch zu organisieren, oder?

00:16:58: Ja, wirklich genau das.

00:17:00: Ist das aufgegangen?

00:17:01: Voll.

00:17:02: Voll.

00:17:03: Also ich hatte am Anfang, als wir umgezogen sind, da hatte ich wirklich noch keine Kollegin oder keinen Kollegen, der das Fach Kinderzahnheilkunde wirklich gut hätte bedienen können.

00:17:14: Das war eine Vorbereitungsassistentin, die sich da ein bisschen fortgebildet hat und die ja auch Kinderzahnheilkunde mitbetrieben hat, aber es war noch keine Fachabteilung in dem Sinn.

00:17:26: Und in der Erwachsenenzahnheilkunde, wie hast du da das therapeutische Konzept realisiert?

00:17:32: Dadurch, dass beim Umzug ich ja auch noch alleine war, konnte ich meine Vorstellung da sehr gut etablieren und realisieren.

00:17:39: Das heißt, wir haben sehr schnell dann auch mikroskopische Endodontie, hochwertige Implantologie im Eingriffsraum, ja schon ein ordentliches fachliches Niveau einfach auch zu verankern,

00:17:49: das war mir sehr, sehr wichtig mit einem ganzheitlichen Behandlungskonzept.

00:17:53: Also du hattest schon auch das therapeutische Konzept klar im Kopf, als du jetzt über das Gebäude nachgedacht hattest.

00:18:01: Das war so ein verkoppeltes Therapie und Raumdenken.

00:18:05: Ja, richtig.

00:18:06: Das wollte ich ja auch unbedingt umsetzen.

00:18:08: Und das war so das, was ich aus meinem Kenntnisstand, aus meinen Fortbildungen mitgenommen habe und was ich dann eben so zusammenführen wollte zu meinem Konzept.

00:18:20: Und du selber versorgst die Implantologie, auch die Endo unterm Mikroskop und Kinderzahnheilkunde war ab dem ersten Moment delegiert, richtig?

00:18:29: Ja.

00:18:30: Ja, ich hab in der neuen Praxis kein einziges Kind behandelt.

00:18:32: Also, nicht ganz, aber,

00:18:34: fast nicht.

00:18:37: Ja, prima.

00:18:37: So, da ist ja dann erstmal... so, dann stand das da.

00:18:40: Ja, und wenn man dann schon 4 Zimmern auf 13 geht, dann stellt sich natürlich eben jedem

00:18:47: Jetzt haben wir schon gehört über Kinderbereich.

00:18:49: Das war sicherlich ein strategisch kluger Move.

00:18:53: Es wird sicherlich noch einige andere... zentrale Marketingmaßnahmen...

00:18:58: Oder wie hast du diese Planung gemacht?

00:18:59: Wie war so diese Zuversicht?

00:19:01: Wie wurde die untermauert, dass die große Praxis dann auch tatsächlich ihren Zulauf gewinnen würde.

00:19:06: Also wir haben wirklich schon das gesamte Bauvorhaben im Prinzip begleitet, indem wir unsere Patienten eingeladen haben zu einer Rohbauparty.

00:19:15: Wir haben an Halloween, haben wir im Rohbau Kürbischnitzen gemacht.

00:19:18: Wir hatten Tage der offenen Tür, bei denen wir Patienten aber auch Mitarbeiter gewonnen haben.

00:19:25: Und das waren schon intensive Zeiten und es waren eben auch sehr arbeitsintensive Zeit für mich.

00:19:31: Also ich habe lange gearbeitet in diesen ersten Jahren und hart gearbeitet.

00:19:35: Das heißt, die Auslastung war vor allem durch mich im ersten Moment und auch der Deckungsbeitrag garantiert.

00:19:42: Und das Gewinnen, so dass der Patienten, hattest du dann einen konkreten Plan?

00:19:46: Was ich im dritten Jahr will, ich so viele Patienten behandeln, stand das irgendwo?

00:19:51: Ehrlich?

00:19:52: Nein.

00:19:53: Ich kannte dich dann noch nicht, Maike.

00:19:56: Ja, darauf wollte ich auch gar nicht zwingend hinaus.

00:19:57: Wobei, es spricht natürlich jede Menge dafür, dass wir es eben einfließen lassen.

00:20:01: Das ist ja ganz interessant.

00:20:02: Wir unterteilen ja in unserer Akademie zwischen denen, die planvoll ins Wachstum gehen, also die sich im Vorfeld über alles Mögliche informieren, auch natürlich von den Erfahrungen anderer profitieren wollen.

00:20:13: Deswegen sitzen wir beide auch hier im Podcast heute, Jochen.

00:20:15: Vielen Dank.

00:20:16: Und es gibt diese andere Gruppe, die einfach macht.

00:20:19: Also die macht und die die großen Entscheidungen,

00:20:22: in diesem Fall, ich baue jetzt hier mal das Gebäude, über das Finanzielle reden wir gleich nochmal kurz.

00:20:27: Und dann in der Zuversicht unterwegs sind, das wird schon.

00:20:29: Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.

00:20:32: Und du bist auf jeden Fall Kategorie II.

00:20:35: Ich bin zweite Gruppe.

00:20:38: Okay, jetzt, ja hat ja alles wunderbar funktioniert, du sitzt hier tiefenentspannt, da reden wir gleich nochmal drüber, was danach noch so kam.

00:20:44: Jedenfalls, wie war das denn so mit den Finanzen?

00:20:47: Also du hast sich da ja doch schon auch sehenden Auges in so eine sportliche, siebenstellige Verschuldung wahrscheinlich reinorganisiert, oder?

00:20:56: Das ist genau... die richtige Beschreibung.

00:20:59: Also, wer schon mal gebaut hat, der weiß wahrscheinlich, dass es beim ersten Entwurf nicht bleibt, sondern da kamen halt alle möglichen Nachträge.

00:21:08: Und ich erinnere mich eben an die Situation, als dann die finanzierende Bank mir sagt, "Okay, Dr.

00:21:13: Rosbach, und hier ist jetzt dann wirklich das absolute Limit erreicht."

00:21:17: Den Satz hast du bekommen von der Bank?

00:21:19: Den

00:21:19: Satz habe ich bekommen.

00:21:20: Und zwei Tage später kam dann der Bauleiter und hat gesagt, "Was ist jetzt eigentlich mit Klimaanlage?"

00:21:25: Oh Mann.

00:21:27: Und dann hatte ich glücklicherweise einen Patienten, einen Bekannten, mit dem ich auch sportlich schon aktiv war.

00:21:34: Und den habe ich angesprochen und habe gesagt, du, ich brauche 200.000 Euro, kannst du mir die leihen?

00:21:40: Also bei der Bank so wirklich ja Verschuldungsobergrenze erreicht...

00:21:44: Und dann ist da der solvente Bekannte, der bereit ist, den du auch ansprechen mochtest dann.

00:21:52: War nicht leicht, aber die Alternative wäre gewesen, in einem Gebäude, das der Sonne ausgesetzt ist, mit vielen Glasflächen, ohne Klimaanlage zu sein.

00:22:01: Und dann habe ich die Kröte geschluckt und habe ihn angesprochen. Ja.

00:22:05: Ja,

00:22:06: genau.

00:22:07: Da können wir jetzt erstmal alle atmen.

00:22:08: Also wer dir so zuhört, der fühlt das, glaube ich, schon gerade so.

00:22:12: Also du bist schon sehr risikofreudig, oder?

00:22:15: Ja, zumal der Zinssatz für dieses Geld auch nicht gerade von Pappe war.

00:22:19: Das waren nicht die banküblichen Zinsen.

00:22:20: Ja,

00:22:21: der Patient hat dich bluten lassen, der Freund.

00:22:23: Ich habe geblutet.

00:22:25: Ja, heute lachen wir, ja schon lange auch, hat ja alles gut geklappt.

00:22:29: Jedenfalls du bist da auf die letzte Rille gegangen finanziell.

00:22:33: Und darüber hinaus.

00:22:34: Und darüber hinaus.

00:22:36: Hast du manchmal schlecht geschlafen?

00:22:38: Ja, und zwar richtig schlecht.

00:22:41: Wie lange hat diese Unruhephase, diese, ja, was ja am Ende auch Wachstumsschmerzen sind...

00:22:47: in einer besonderen Art, also ihr seid dann da eingezogen,

00:22:50: 2012.

00:22:51: Wie lange war das?

00:22:52: Wo wirklich so dieses klappt das, klappt das nicht...?

00:22:55: Gut, so ein klappt das nicht, hast du wahrscheinlich auch gar nicht in deinen Kopf gelassen, oder?

00:23:00: Wie soll man es sagen?

00:23:01: Scheitern war keine Option.

00:23:02: Also ich habe alles dafür getan.

00:23:04: Ich habe mich verausgabt dafür.

00:23:07: Ich habe gearbeitet, wirklich nahezu Tag und Nacht.

00:23:11: Aber irgendwann war für mich eben auch klar, alleine ist das Ding nicht zu stemmen.

00:23:16: Das heißt, ich habe Verstärkung gebraucht und als es dann nötig war, habe ich zum Glück auch Kollegen gefunden und Kolleginnen, die mich entsprechend verstärkt und unterstützt haben.

00:23:25: Und dadurch kam das Ganze dann auch in wirtschaftlich stabile Verhältnisse.

00:23:30: Also das starke Zahnärzte-Team hat sich dann aufgebaut?

00:23:33: Ja.

00:23:33: Gut, schon mal Spoiler, wir werden auch noch einen zweiten Podcast haben mit Dr.

00:23:37: Jochen Rosbach rund um ärztliche Delegation, das nur schon mal eben, um es gesagt zu haben.

00:23:43: Jetzt hier sind wir wirklich heute mit diesem Podcast unterwegs fürs Unternehmertum.

00:23:48: Genau, also es kam dann die ärztliche Unterstützung, da kam die Zuversicht, es kamen auch die Patienten

00:23:53: dann so wie du es erwartet hast, ne?

00:23:55: Die Patienten haben uns wirklich die Bude eingerannt.

00:23:58: Ich hatte schon ein bisschen die Bedenken, ob diese dieser Bau vielleicht auch als Gigantismus angesehen wird, ob die Patienten das akzeptieren würden im schwäbischen Kernland sozusagen.

00:24:08: Aber das war wirklich gar nie ein Thema.

00:24:11: Die Patienten haben das angenommen.

00:24:12: Die haben die Öffnungszeiten wertgeschätzt, die wir angeboten haben.

00:24:16: Das Angebot, die moderne Praxis.

00:24:18: Und ich glaube auch die Parktflächen, das hat schon eine Rolle gespielt.

00:24:22: Ja, wunderbar.

00:24:23: So dann, ja, kam eine gewisse Ruhe rein.

00:24:25: Dann in 2015 haben wir uns auch kennengelernt und einiges an der Organisationsentwicklung auch mitwirken dürfen.

00:24:31: Und ja, das hat dann auch Erfolge gezeigt.

00:24:35: Das

00:24:35: war mega. Ohne dich

00:24:37: wäre das nicht so explodiert?

00:24:39: Ja, also jedenfalls, so mal diese solide Handwerksarbeit...

00:24:42: Das, was es dann eben auch brauchte im Aufbau von Strukturen und so weiter.

00:24:46: Da freue ich mich, dass wir da miteinander gute Ergebnisse erzeugen konnten.

00:24:51: So, jetzt machen wir mal so einen Sprung und dann: Zwei mal ja, drei mal nein.

00:24:58: Wir haben bisher einmal ja und einmal nein.

00:25:00: Also einmal nein, für das erste große Gebäude, einmal ja für dann Markgröningen in der Sonne.

00:25:07: Und ja, dann war im Rahmen der Wachstumsphase, das können wir eben ganz kurz mal nur erwähnen, da hattest du die Idee, eine Praxis zu kaufen.

00:25:16: Ja, die Kollegin am Ort, die wollte in den Ruhestand gehen und hat ihre Praxis zum Verkauf angeboten.

00:25:25: Offiziell zwar nicht, aber ich wusste, dass es ihre Praxis ist.

00:25:27: Also bin ich auf sie zugegangen und habe sie gefragt, ob es für sie vielleicht eine Möglichkeit wäre, dass sie mit ihren Patienten für eine Zeit zu mir in die Praxis zieht, um da eben auch die Auslastung relativ schnell hochzufahren hier.

00:25:41: Ja,

00:25:41: du wolltest den Auslastungsbeschleuniger eigentlich damit dann machen, ne?

00:25:44: Genau.

00:25:45: Okay, und dann ja, da hatten wir auch so einen Workshop und haben das ja auch sehr systematisch alles beleuchtet.

00:25:50: Und dann hast du eine Entscheidung getroffen?

00:25:54: Ja, ich habe mich dann gegen die Integration der zweiten Praxis entschieden, vor allem weil, und da habe ich die Kolleginnen schon verstanden, die Räume, in denen sie ihre Praxis hatte, die waren in ihrem Eigentum und sie hat damit auch für ihre Altersversorgung geplant, sodass ihre Bedingung war, dass wir ihre Praxis auch weiterhin dort aufrechterhalten.

00:26:14: Und das war für mich dann das K.o.-Kriterium.

00:26:15: Ich wollte den einen Standort, ich wollte keinen zweiten Satelliten-Standort.

00:26:20: Das war für mich dann... wirklich der K.o.-Punkt.

00:26:23: Ja, und das ist mir jetzt nochmal ganz wichtig an dieser Stelle.

00:26:26: Wir sind ja der Podcast für gesundes Praxiswachstum und das ist ja eine super wichtige Entscheidung, fokussiert zu bleiben.

00:26:34: Das ist auch immer unsere dringende Empfehlung, fokussiert zu bleiben.

00:26:37: Und vor allem dieses, ich kauf da mal so einen Standort, also das beobachte ich seit vielen Jahren, dass das manchmal so eine leichtfertige Entscheidung ist, so, der wird schon irgendwie mitlaufen und so...

00:26:45: Jochen, also du hast für dich schon sehr klar gehabt, da wäre jetzt nichts Gutes draus entstanden, oder?

00:26:51: Ja, für mich war ganz klar, ich habe nicht die Ressourcen zwei Standorte so zu leiten und zu führen, dass an beiden Standorten mein Konzept zu hundert Prozent umgesetzt werden kann.

00:27:04: Gleichzeitig war für mich dann auch diese Ausbildung von Doppelstrukturen, die wirtschaftlich einfach schwierig ist.

00:27:10: Das war etwas, was ich unbedingt vermeiden wollte und ich habe letzten Endes ja auch Zahnorama gebaut und das Gebäude gebaut,

00:27:17: um mein Konzept sauber umzusetzen und deswegen kam dieser zweite Standort für mich einfach nicht in Frage.

00:27:23: Genau, also das ist so das, was wir eben auch, ne... wir haben lange Beratung gemacht.

00:27:27: wird ja auch gerade in diesem Podcast nochmal klar, was wir immer empfehlen:

00:27:31: Also wirklich ein großer Standort und du jetzt mit den 50 Personen, es ist eine ideale Größe, um wirklich alles so miteinander, die verschiedenen Faktoren, die den Erfolg ausmachen, zu verbinden.

00:27:42: Jedenfalls hast du da eine klare Entscheidung getroffen, die kam ja auch dann recht...

00:27:47: ja, deutlich, da hast du irgendwie auch mich so ein bisschen mit überrascht, weil da war ja vorher intensive auch Überlegung, ob man es macht.

00:27:53: Und dann warst du dafür dich sehr klar, keine Doppelstrukturen und so weiter.

00:27:58: So, das war...

00:27:59: Keine Doppelstrukturen und auch keine Konzeptkompromisse, weil das war ja das, was die Kollegin, die hätte ja natürlich mit Mitte sechzig, die hätte ihr Konzept in ihrer Praxis dort weitergefahren.

00:28:09: Und das kam für mich einfach nicht in Frage.

00:28:11: Sie hätte ihre Praxis zu mir in das Gebäude integrieren können.

00:28:15: Sich in unser Behandlungskonzept integrieren sollen.

00:28:18: Und nachdem das nicht funktioniert hat, war für mich klar, dann lieber nicht.

00:28:22: Ja, das als Message to go:

00:28:24: Also wirklich, dass jemand schon im fortgeschrittenen Alter lang selbstständig sein Konzept dann tatsächlich integriert in eine größere Praxis, ist einfach kein Weg.

00:28:32: Also es ist notwendig, dass sich dann die Menschen, die im fortgeschrittenen Alter schon irgendwo in einer Praxis Angestellter werden wollen, dass sie sich einfach auf das dort gesetzte Konzept auch wirklich einschwingen.

00:28:44: Also da, du nickst jetzt.

00:28:46: Also da gibt's auch kein links und kein rechts.

00:28:48: Ansonsten ist man da zu stark zurückgeworfen in irgendwelche Verwirrungen oder alltäglichen Reibereien.

00:28:55: Ja, das macht ja nur Probleme.

00:28:57: Also zum einen für die Mitarbeiterinnen, wenn sie sich auf zwei Arbeitsstile einschwingen müssen, das hätte ja am Schluss auch bedeutet, dass nur die, in Anführungszeichen, alten Mitarbeiterinnen mit ihrer alten Chefin gearbeitet hätten.

00:29:08: Und dann hättest du zwei Praxen in einer gehabt.

00:29:10: Das geht nicht.

00:29:11: Genau.

00:29:11: So, das war das zweite Nein.

00:29:14: Ja.

00:29:14: Ja, und jetzt reden wir noch mal über das dritte Nein, Jochen, 

00:29:16: weil, ja dieses Gebäude ist schon schön.

00:29:20: Man kann das wunderbar erweitern.

00:29:22: Magst du uns da nochmal ein paar Überlegungen erläutern, die dann reinkamen von ein paar Jahren?

00:29:26: Ja, sehr gerne mache ich.

00:29:28: Also, wenn man das Gebäude vielleicht mal bei Google Maps anguckt, dann sieht man, dass es in den Boden reingebaut ist, was nicht zwingend notwendig gewesen wäre.

00:29:36: Gleichzeitig hatte ich die Vision, wie du vorhin schon so schön sagtes, dass man da irgendwann noch mal ein Stockwerk draufsattelt,

00:29:44: um dann die Praxis dort auch zu erweitern.

00:29:46: Das Gebäude ist von Anfang an von der Statik her darauf ausgelegt worden, dass man da aufstocken kann.

00:29:52: Und das war immer mein größter Wunsch, mein unternehmerisches Ziel sozusagen, da nochmal ein Stockwerk drauf zu setzen – als finalen Wachstumsschritt sozusagen für die Praxis.

00:30:02: Wie viele Zimmer hättest du da nochmal draufbauen können?

00:30:05: Da wären sicherlich nochmal bis zu 17 vielleicht sogar 20 Behandlungsräume realisierbar gewesen.

00:30:11: Tja,

00:30:12: und dann der risikofreudige, visionäre Unternehmer...

00:30:15: Der ist da natürlich gekitzelt, ne?

00:30:19: Ja, hat mich schon echt gekickt, muss ich sagen.

00:30:22: War mir ein Herzensanliegen und ich habe auch viel Energie reingesteckt, habe Planungen und Kalkulationen erstellen lassen.

00:30:31: Ja.

00:30:32: Und eine Alternative war, glaube ich, noch ein Anbau richtig.

00:30:35: Den hätte man auch machen können, oder?

00:30:36: Genau.

00:30:37: Wir haben also neben dem Gebäude noch eine freie Fläche im Baufenster.

00:30:41: Und das war dann eben die Alternativüberlegung, dass man dort ein Praxisgebäude erstellt mit etwas weniger Grundfläche, etwas weniger Behandlungsräumen.

00:30:52: Aber dieses Gebäude im Prinzip dann komplett separiert vom Praxisablauf erstellt.

00:30:58: Und anschließend dann einfach, wie bei so einem Tunnel-Durchbruch, verbindet mit dem Hauptgebäude, beziehungsweise auch einen eigenen Eingang natürlich macht.

00:31:06: Ja, genau, so.

00:31:07: Und da gab es viele Kalkulationen.

00:31:09: Es gab viele Ideen.

00:31:11: Es gab auch Energie, ne?

00:31:13: Da war auch wirklich so eine Wachstumsenergie, diesen Schritt nochmal zu gehen.

00:31:17: Ja, das hat richtig gekribbelt im Team.

00:31:19: Die hatten alle Lust drauf.

00:31:21: Die waren super motiviert.

00:31:22: Die fanden es gut, weil wir... diesen neuen Gebäudeteil, wie auch immer er ausgesehen hätte...

00:31:29: Ich bleibe mal im Konjunktiv.

00:31:32: Der wäre für die Kinderbehandlung reserviert gewesen.

00:31:35: Ja, dann die sehr starke Kinderabteilung bei euch, auch mit einer sehr guten Leitung, mit einem sehr guten Konzept.

00:31:41: Das hätte schon auch sich da gut gemacht, ne?

00:31:44: Das hätte auch so zukunftsweisende Entscheidungen noch sein können für, ja,

00:31:52: weit überregionalen Anzugspunkt dann für Kinderzahnheilkunde, wobei Prophylaxe sollte auch ausgebaut werden, so war, glaube ich,

00:31:59: auch der Weg?

00:32:00: Genau, also der Kinderbereich wäre zum Prophylaxebereich geworden und die Kinderbehandlung, inklusive Kinderprophylaxe, wäre dann in den neuen Gebäudeteil umgezogen.

00:32:11: Ja, so ihr Lieben, ihr hört schon, die ganzen Vergangenheitstalks und dieses ganze Könnte, Wollte, Konjunktiv hier.

00:32:16: Wir lösen das auf.

00:32:17: Wie lange ist das jetzt her, Jochen, fünf Jahren ungefähr?

00:32:19: Das

00:32:19: war so 2020, 2021, als wir da dran gegrübelt haben.

00:32:24: Also die jüngere Entwicklung. So, und dann hast du eine Entscheidung getroffen.

00:32:28: Ich habe Nein gesagt.

00:32:31: Du hast Nein gesagt.

00:32:32: Ja.

00:32:32: Dein drittes Nein, in deinem unternehmerischen, zahnärztlichen-unternehmerischen Leben. Warum hast du Nein gesagt?

00:32:39: Ich habe nein gesagt, weil mir klar wurde, dass wir das Ganze von den Patienten her sicher gut hätten auslasten können.

00:32:48: Dass es aber wahnsinnig schwierig geworden wäre, die Mitarbeiterinnen, die wir brauchen, um das Ganze auch wirklich gut zum Funktionieren zu bringen, zu gewinnen – und zwar sowohl ärztlich als auch nicht-ärztlich.

00:33:02: Das war so das Hauptthema.

00:33:05: Ja, und das darf man jetzt mal wirken lassen.

00:33:07: Also jemand, so wie du, der wirklich sich eine Menge zutraut, auch da mit einer großen Zuversicht in riskante Entscheidungen reingeht und dann hier nach Abwägung, ja, und die Entscheidung ist die überhaupt nicht leicht gefallen, dann wirklich zu sagen.

00:33:22: Ich wollte das unbedingt, Maike.

00:33:25: Ja, und es war wirklich dieses... Also ja, unternehmerisch würde man sagen, das Produktionsrisiko, ist jetzt ein bisschen ein Begriff, der passt für die Zahnmedizin nicht ganz, aber das, das ist so dies: also krieg ich tatsächlich dieses dann Dahingestellte unter Feuer.

00:33:39: Und zwar in dem Sinne: Habe ich die Menschen, die an meiner Seite mit mir zusammen dort die Zahnmedizin und dieses Konstrukt betreiben, dass ich da wirklich einen erwartbaren Erfolg hingestellt bekomme oder oder ihr gelebt bekomme, richtig?

00:33:51: Ja, richtig.

00:33:52: Und ich hatte dann einfach jetzt auch im Vergleich zum Bezug des neuen Gebäudes, hatte ich zehn Jahre mehr Erfahrung.

00:33:59: Ich habe meine Erfahrungen gesammelt in der Personalführung.

00:34:02: Und die waren nicht alle positiv, sehr viele waren zum Glück auch positiv.

00:34:07: Und gleichzeitig hast du mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass der Grad der Komplexität der Strukturen nochmal deutlich steigen würde.

00:34:16: Und in der Summe aller dieser Dinge habe ich dann, auch aufgrund des hohen finanziellen Risikos, wirklich die Entscheidung bewusst getroffen, diesen Gebäudeteil nicht zu erstellen.

00:34:28: Ja, also, wobei Finanzen, das wäre ja machbar gewesen.

00:34:32: Finanziert worden wäre es, wenn auch zu viel höheren Baukosten als eben noch zehn Jahre vorher.

00:34:37: Richtig,

00:34:37: ja.

00:34:38: Das heißt also die Rentabilität des Gebäudeteils wäre eine andere gewesen.

00:34:41: Ja.

00:34:42: Ganz klar.

00:34:43: Okay, und dann alles rund um Team und Personalverantwortung, Kulturprägen.

00:34:47: Und also das ist ja schon auch eine sportliche Herausforderung.

00:34:52: Ja, Patienten wären auch da gewesen.

00:34:53: Und da dürfen wir mal einen kurzen Schwenk ins Private machen.

00:34:57: Dein Privatleben hat sich ja in den Jahren auch verändert.

00:35:00: Ja, ich habe in der Rohbauphase der neuen Praxis, des Gebäudes habe ich meine Frau kennengelernt und dadurch hat sich einfach alles verändert.

00:35:10: Wir haben zwei wundervolle Kinder bekommen miteinander und ich weiß nicht, ob ich dieses Risiko eingegangen wäre, wenn ich nicht für mich alleine gewesen wäre.

00:35:22: Damals jetzt im Initialstadium?

00:35:23: Damals, ja.

00:35:24: Ob man wirklich so ins Risiko geht, wenn man die Familie im Hintergrund hat, für die man ja sorgen möchte und Sicherheit haben möchte, das wäre ... möglicherweise dann auch noch mehr Nein gewesen.

00:35:38: Und ich wäre in der Drei-Zimmer-Praxis geblieben.

00:35:40: Nur jetzt halt dieses Nein, das dritte Nein, ist schon auch... ein Einfluss war schon auch das Privatleben, wo du Zeit mit deinen Kindern verbringen möchtest.

00:35:48: Es hat sicherlich eine Rolle gespielt, dass ich einfach auch die Balance zwischen Privat und Praxis anders setzen wollte.

00:35:55: Ja,

00:35:55: genau, das ist ja auch.

00:35:57: Immer noch mal wichtig, das ist ja manchmal bei den Wachstumsentscheidungen auch so.

00:36:01: Machen wir jetzt die große Praxis oder kriegen wir noch ein drittes Kind?

00:36:04: Das habe ich tatsächlich inzwischen nicht von dir, sondern aus anderen Richtungen mehrfach gehört.

00:36:07: Also das ist ja schon, Privat und Praxis...

00:36:10: Das hängt eben zusammen.

00:36:13: Das ist einfach untrennbar.

00:36:14: Wir alle, die wir eine eigene Praxis haben, wissen, dass wir es mit nach Hause nehmen.

00:36:17: Das lässt sich nicht vermeiden.

00:36:20: Genau, so, wir kommen zum Ende unseres Podcasts, sehr viel interessante Ausführungen.

00:36:24: Ja, jetzt abschließend nochmal eben, Jochen, man mag sich ja fragen, was ist denn jetzt los mit dem Dr.

00:36:29: Jochen Rosbach und Zahnorama?

00:36:30: Und wir warten natürlich alle noch auf dies zweite große Ja.

00:36:35: Da gab es dann noch eine Entscheidung, die du getroffen hast vor einigen Jahren.

00:36:38: Genau, also ich habe entschieden, dass wir, oder dass ich die Praxis an einen Investor, an Colosseum Dental verkaufen werde.

00:36:46: Der Verkaufsprozess ist mittlerweile abgeschlossen.

00:36:48: Ich bin weiter mit vollem Engagement in der Praxis tätig, als Geschäftsführer und...

00:36:55: Ja, sich dann so von dem Baby mit diesen vielen spannenden Entwicklungsphasen, diesen durchwachten Nächten, diesen... Also Baby meine ich jetzt nicht eure kleinen Kinder, sondern ich meine jetzt tatsächlich die Praxis, Jochen.

00:37:07: Und sich dann davon so zu trennen, das ist dann ja auch ein Schritt, wenn das unternehmerische Herz, und das ist ja sehr klar geworden, so kraftvoll schlägt wie deins...

00:37:17: War das ein schwieriger Entschluss?

00:37:18: Das ist eine gute Frage.

00:37:20: Am Ende?

00:37:20: Nein, weil es nicht... Also mein Baby schon, aber emotional ist es was anderes mit meinen Kindern.

00:37:29: Ja, ganz klar.

00:37:31: Und die Praxis, die habe ich eben aufgesetzt, um damit Erfolg zu haben und eine finanzielle Absicherung und von daher war das mein Ziel, und das Ziel habe ich erreicht; und deswegen war es für mich leicht, ja zu sagen.

00:37:43: Und jetzt so mit, ja, Mitte 50, können wir ja so.

00:37:47: Da ist jetzt auch keine Wunde oder so, weil dies unternehmerische Wirken ja jetzt...

00:37:51: Du hast volle Verantwortung nach wie vor für dieses große Unternehmen.

00:37:55: Das hat sich ja nicht geändert.

00:37:56: Nur es ist ja ein Unterschied auch, hat man einen unternehmerischen Anteil noch drin oder nicht.

00:38:00: Du sagest eben, die Phase ist komplett abgeschlossen.

00:38:04: Passt das so für dich?

00:38:05: Ist das jetzt alles so stimmig?

00:38:06: Für mich passt das super.

00:38:07: Also ich bin mit meiner Position als Geschäftsführer jetzt hier sehr zufrieden.

00:38:11: Ich bin, ja, mit der ganzen Entscheidung völlig im Reinen.

00:38:14: Also, ich hab nach wie vor das gleiche Engagement, das gleiche Maß an Engagement auch.

00:38:20: Ich gebe weiterhin alles für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch für unsere Patienten.

00:38:25: Ja, so, das heißt so dein unternehmerisches Wirken...

00:38:28: Das ist eine schöne runde Geschichte über viele Jahre ja auch dann.

00:38:33: Ja, und ich sehe... eben auch diesen Abschluss, den sehe ich auch als Erfolg an und auch als sehr wichtig für eine unternehmerische Karriere, dass es einfach auch gelingt, das Unternehmen gut weiterzugeben.

00:38:44: Auf jeden Fall.

00:38:45: Und da gibt es ja verschiedene Varianten und es kommt immer darauf an, natürlich die Strukturen zu legen und alles so aufzubauen, dass es auch dann unabhängig wird von einem selber.

00:38:56: Also das ist ja dann auch ein Stück weit Verantwortung für alle Beteiligten, die wahrgenommen wird.

00:39:01: Ja, auf jeden Fall.

00:39:03: Prima.

00:39:03: So, ja, das waren doch noch schöne abschließende Sätze.

00:39:07: Jochen, herzlichen Dank.

00:39:08: Also das war ein wirklich schöner tiefer Austausch.

00:39:10: Ich bin dankbar, dass du uns hier so auch diese Einblicke gewährt hast.

00:39:14: Ich danke dir, liebe Maike.

00:39:16: Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, damit kommen wir zum Ende eines sehr lebhaften Insight-Podcasts.

00:39:22: Ich freue mich, dass ihr dabei ward.

00:39:23: Vielen Dank für eure Zeit und vielen Dank an dich, Jochen, für deine wirklich sehr interessanten Ausführungen.

00:39:28: Tschüss.

00:39:29: Tschüss.

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